Wesermarathon 2026
Auch in diesem Jahr sollte es auf den Wesermarathon gehen, hier ist das Erlebte verschriftlicht.
Das Vorspiel: Nach wohlüberlegter Planung traf sich die Menschschaft am Samstagmorgen zum Riggern (warum heißt das eigentlich riggern?) am Vereinshaus. Gutgelaunt startete der BoWa und der WiLi-Bus vollbesetzt Richtung Hann. Münden. Dort angekommen wurde erneut geriggert (warum heißt das eigentlich riggern?) und dem Weserstein gehuldigt. Unter Verlust des WiLi-Buses und Anja, die ein Ersatzauto organisierte, wurde das Nachtlager bei Saschas Eltern aufgeschlagen. Holger stieß für das Landteam zu uns und große Mengen Pizza wurden konsumiert #carbloading


Der Marathon: Morgensfrüh und trotzdem zu spät, aber mit jeder Menger glücklicher Körperzellen startete der Trochard mit Flexi, Josi, Maia und mir (Peter), gefolgt vom Hans Horns mit Schwo, Vivi, Simon, Julius und Erik. WiLi, Franzi und Danny bestritten zu dritt in der Wakenitz den Marathon, ebenso wie LN, Sascha und Tobi im Skyr. Angetrieben von Mama Ikkimel sauste der Trochard zum Frühstück. Im Hans Horns wurde zeitgleich die Pflicht zur Meldung von Ablassen von Körpergasen eingeführt (Meldewort 40). Anja und Holger versorgten uns vorzüglich mit Brötchen aller Couleur und reichlich Snacks und die Fahrt ging weiter zur 80 Kilometermarke. Bei bestem Wetter und unter Bewunderung der örtlichen Fauna -335 Stockenten, 93 Graureiher uvw.- wurde der letzte Rastplatz erreicht.

Nachdem die Wakenitz ihr Steuer beim Ablegen nach dem Mittagessen verloren hatte, wurden die letzten 50 Kilometer ungesteuert gerudert, ein leichtes für die erfahrene Menschschaft. Die Kräfte ließen nach, dafür wurde auch die Strömung auf den letzten Kilometern schwächer und so wurden die Boote angetrieben von lauter Musik und Willenskraft gegen 20 Uhr über die 135 Kilometer Zielmarke getrieben.
Das Nachspiel: Müde, aber glücklich wurde flott geriggert (warum heißt das eigentlich riggern?) und verladen, Julius aß Holgers Croissant, dass schutzlos auf dem Fahrersitz lag und dann ging es im BoWa, dem Ersatzauto und mit dem Zug zurück in den hohen Norden.