Schwentine

Beschließt man, sich auf den Fluss Schwentine zu begeben, so braucht man lediglich an das Kieler Ostufer zu rudern und in Dietrichsdorf sein Ruderboot, unter der Schwentinebrücke durch, auf die andere Seite zu schleusen. Hier betritt man eine komplett andere Welt, die so schön und ruhig ist, wie es auf der Kieler Förde selten ist. Das Wasser, das von Plön kommend in die Förde fließt, ist bis zur Brücke spiegelglatt und auch die Strömung ist nicht sehr stark, sodass man mit Leichtigkeit flussaufwärts rudern kann. Unterwegs an herrlich grünen Bäumen vorbei trifft man neben Enten und Schwänen sogar Schildkröten. Motorbootbetrieb ist, mit Ausnahme der Schwentinetalfahrt, verboten und somit ist der Wasserweg frei für die Natur. Nicht nur die Tiere, sondern auch die Wassersportler aus Kiel finden sich hier wieder. Neben den Ruderbooten trifft man hier vor allem auf Kajakfahrer, Kanuten, Drachenbootfahrer und Stand-Up-Paddler. Mit unseren Skulls sind wir Ruderer mit Abstand am breitesten und achten auch deshalb darauf, dass es zu keiner Behinderung der anderen Wasserstraßenteilnehmer kommt.

Der größte Vorteil für uns Ruderer, im Vergleich zur Kieler Förde, ist das hauptsächlich ruhige Wasser. Selbst bei viel Wind kann man sich auf der Schwentine ungestört mit dem Ruderboot fortbewegen. Im Sommer ist eine Spazierfahrt im Sonnenschein ein absolutes Highlight. Anfänger können hier besonders gut an ihrer Rudertechnik arbeiten und auf Feinheiten der Ruderbewegung achten. Zwischendurch kann man natürlich auch einfach die Skulls ruhen lassen und die Sicht sowie die Ruhe genießen.

In der Regel rudern wir bis zur Oppendorfer Mühle, die ca. 7-8 km von der Schwentinebrücke entfernt ist, bevor wir uns auf den Rückweg machen. Hier kann man bei Gelegenheit und schönem Wetter auch mal für ein Eis an Land gehen.

Die Schwentine ist ein ganz besonders schöner Fluss, ein beliebtes Ruderziel des ARV und wird daher regelmäßig angesteuert. Vielleicht bist Du beim nächsten Mal mit dabei!

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