Osterwanderfahrt 2013

Teilnehmer: HP, Flo, Luke, Markus, Meinhard, Frank, Anja, Julia, Isabel, Nils, Matthias, Laura

Boote: Hui Hui, Oppendorf, Treene, Jürgen Brandt

Trotz ein paar Absagen aufgrund der schlechten Wetteraussichten startete die Wanderfahrt am Gründonnerstag gegen 15 Uhr vom ARV in Richtung Holzminden. Dort angekommen wurde noch ausgepackt, Schlafplätze gesucht und schließlich auf die Mitfahrer vom ARC Rhenus Bonn gewartet. Glücklicherweise waren die Räumlichkeiten beheizt und einem ersten gemütlichen Abend stand nach einem freudigen Empfang der Bonner nichts mehr im Weg.

Am nächsten Morgen wurde Glühwein erhitzt und in Thermoskannen umgefüllt, um dem eisigen Wetter zu trotzen. Nachdem die Boote abgeladen und aufgeriggert waren, stand die erste Mammutaufgabe bevor: Wie kommt der offensichtlich über den Winter kaum genutzte Steg ins Wasser? Mit viel Mühe und logistischen Überlegungen konnte schließlich gekurbelt und getreten werden, bis der Steg endlich aufs Wasser sank. Zudem hatte es ein Rollschiene leider nicht bis nach Holzminden geschafft, sondern sich unterwegs abgesetzt, sodass die Oppendorf leicht unterbesetzt blieb (bzw. eine Kiste Bier an der dritten Position besaß). Dank der starken Strömung wurde die Anlegestelle in Oberwerde bald erreicht, die Boote im Schnee gelagert und der Ruderverein in Hameln mit den BoWas erreicht. Nach kurzer Zeit war die Sauna entdeckt und aufgewärmt. Wen stört da noch der Schnee!? Zur Krönung des Tages gab es ein großes und sehr leckeres Buffet von Julias Eltern.

Am Ostersamstag ging es zurück zu den eingeschneiten Booten. Das Zwischenziel war der RV Weser, wo nach kurzer Pause der Weg zur Schleuse begann. Glücklicherweise hatte es aufgehört zu schneien, sodass noch ein paar Sonnenstrahlen genossen werden konnten. Abends ging es, nach einem entspannenden Saunagang und anschließendem erneutem ausgiebigem Buffet von Privatpartyservice Creutzburg, zum Osterfeuer. Leider war die Hälfte der Teilnehmer bald so eingefroren, dass sie das erwärmende Osterfeuer, welches nach unzähligen Bemühungen des Bürgermeisters schließlich doch noch komplett brannte, nicht mehr miterlebten und im Nachtlager entsetzt die Nachtschaltung der Heizung feststellen mussten.

Ostersonntag ging es schließlich auf nach Minden zur letzten Übernachtung. Obwohl der Landdienst Biernachschub besorgt hatte, musste Anja sich noch einmal auf den Weg zu einer Tankstelle machen. Während einer Ruderpause in Minden wurden Ostereier gesucht und der neue Alkohol freudig in Empfang genommen. Um die letzte Etappe zu kürzen wurden dennoch einige Kilometer gerudert. Leider überlebte ein Skull die Kollision mit einem plötzlich auftauchenden Stein nicht. Trotzdem schaffte es die Oppendorf zeitig bis zum Ziel. Das mitgenommene Buffet vom Ostersamstag wurde genüsslich als Abendessen verzehrt.

Am letzten Tag meinte das Wetter es plötzlich sehr gut mit den Ruderern und die Sonne konnte auf dem Wasser genossen werden. Die Strömung übernahm das Vorantreiben des Bootes.

Schließlich wurden die Boote abgeriggert und gewaschen. Nach Verabschiedung der Bonner machten sich die ARVer auf den Rückweg nach Kiel, wo trotz Stau noch Zeit blieb, den Hänger zu entladen.

Vielen Dank, an alle Teilnehmer fürs Durchhalten und Wettertrotzen. Es hat sehr viel Spaß gemacht!

Außerdem ein großes Dankeschön an die gelungene und einzigartige Fahrtenleitung Julia (sowie das leckere Essen ihrer Eltern)!

Laura Schulte

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