Kieler Förde

Auf der Kieler Förde tummeln sich, vor allem im Sommer, regelmäßig Wassersportler aller Art. So findet man neben Seglern und Motorbooten auch jede Menge Ruderboote.

Während Rudervereine in anderen Städten Deutschlands entweder an einem Fluss oder See liegen und die Sportler dort relativ eingeschränkt in der Vielfalt der Gewässer sind, haben die Kieler Ruderer den Luxus, sich immer wieder zwischen vielen verschiedenen Routen entscheiden zu können. Das Ruderrevier der Kieler erstreckt sich von der Hörn in der Stadt vorbei bis an die nördlichen Strände Laboe und Strande. Wem das nicht reicht, der kann alternativ auch über die Schleuse im Westen Kiels auf den Nord-Ostsee-Kanal gelangen, oder Richtung Osten auf der Schwentine entlang bis zur Plöner Seenplatte rudern. Die Strecke vom Steg des ARV bis zum Hörnende im Süden misst hin und zurück 5 km. Die Strecke vom Steg bis nach Laboe und zurück sogar 21 km. Das zeigt, dass die Kieler Förde nicht nur reich an Alternativen, sondern auch an Kilometern ist.

Auch wenn es auf dem Wasser spaßiger ist, wenn die Sonne scheint, lässt sich ein Kieler Rudersportler nicht von Wind, Regen oder Kälte abschrecken. Denn Wind gibt es hier oben nun mal zu hoher Wahrscheinlichkeit immer und überall. In jedem Fall, ob Sonne oder Regen, ist man beim Rudern in direktem Kontakt mit der Natur. Die frische, maritime Salzluft klärt den Kopf und tut gut.

Um mit dem Ruderboot an einen schönen Strand zu gelangen, muss man auch nicht unbedingt bis nach Laboe. Schon Kitzeberg und Möltenort am Ostufer sind innerhalb kürzester Zeit angefahren und laden zu einem Besuch ein. Nördlich des Nord-Ostsee-Kanals kann man auch auf der Westseite schöne und große Strände wie Falckenstein und Friedrichsort erreichen.

Alles in Allem gibt es nichts, das wir in Kiel vermissen oder das uns die Freude am Rudern nehmen kann.

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